Liebe Freunde des IKFV,

heute möchten wir einmal eine Frage in den „Raum“ stellen, die uns häufig begegnet.
Wie sehen Sie das?
Coaching – Kompetenz für Führungskräfte!

Ist Coaching – Kompetenz für Führungskräfte ein notwendiger Führungsstil oder ist es überbewertet?
Diese Frage stellt sich tatsächlich noch immer, da häufig die Meinung vertreten wird, dass bislang Beratung und klare Anweisungen doch auch zum Ziel geführt haben.
Wo also liegt genau der Vorteil von Coaching im Umgang mit Mitarbeitern?

Bei Anweisungen und guten „Ratschlägen“ kommt es sehr häufig vor, dass innere Wiederstände auftauchen, da die möglichen Vorteile nicht sichtbar sind und die notwendigen Schritte zur Zielerreichung noch fehlen. So mangelt es an der inneren Überzeugung und dadurch an der gezielten erfolgreichen Umsetzung.

Stefan Heller

Während des klassischen Coachings liegt ein Auftrag für ein bestimmtes Ziel vor und der Coach wird zum Begleiter und Helfer zur Entwicklung einer Strategie zur Zielerreichung und zur Entstehung wertvoller Ideen und Gedanken des
Auftraggebers, so dass dieser selbst Impulse erkennt und umsetzbare Schritte entwickelt.

Coacht die Führungskraft seinen Mitarbeiter mit gezielten offenen Fragen und geht damit in die Tiefe, so gibt sich dieser die Antworten selbst, entwickelt wertvolle Erkenntnisse und damit steht er deutlich mehr hinter den herausgearbeiteten Möglichkeiten. Einer erfolgreichen Umsetzung steht nun nichts mehr im Wege.

Wenn sich die Führungskraft wertschätzend während des Coachings auf seinen Mitarbeiter einstellt, dann erkennt er auch, wann er auf innere Wiederstände und Blockaden stößt, denn es geht hier um den Mitarbeiter und dessen Entwicklung. Dabei macht es Sinn, eine gute Beziehungsebene herzustellen, da diese die Zusammenarbeit und die entsprechende Zielorientierung deutlich erleichtert.

Ein typisches Indiz für Blockaden ist das ablenken oder das flüchten in eher ausweichende Antworten. Hierdurch gewinnt der Profi die Chance nachzufassen und dabei mögliche Ängste und negative Glaubenssätze gezielt zu hinterfragen, Lösungen zu kreieren und Einschränkungen z.B. im Vertrieb aufzulösen.
Der Mitarbeiter gewinnt an Motivation und seine künftige Vorgehensweise eine umsetzbare Struktur. Ein win – win für alle beteiligten.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Wir freuen uns darauf.

Autor: Stefan Heller

Coaching – Kompetenz für Führungskräfte!?

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